Die Moritz - Gottschalk - Schulstiftung

1865 gründete Moritz Gottschalk eine Holzspielwarenfabrik in Marienberg, die bereits lange vor dem 1.Weltkrieg nicht nur in Deutschland hohes Ansehen genoss, sondern auch nach den USA, nach England, Frankreich, Holland, der Schweiz und in andere Länder exportierte.
Die beiden Weltkriege konnten diese Geschäftsbeziehungen nur jeweils wenige Jahre unterbrechen.

1972 wurde die Firma Moritz Gottschalk enteignet und als "Volkseigener Betrieb" weitergeführt.
Aber bereits 1981 vernichtete ein Großfeuer den gesamten Produktionsbereich.
Damit endete die mehr als 100-jährige erfolgreiche Tätigkeit der Firma Moritz Gottschalk, die in ihrer langen Geschichte Arbeitsplatz für viele Marienberger war.

1999 wurden die letzten Gebäudereste abgetragen und das Areal an die Stadt Marienberg verkauft.

Die "Moritz-Gottschalk-Schulstiftung" wurde zum Teil aus dem Erlös des Grundstücksverkaufes finanziert.
Sie will begabten, leistungsfähigen und leistungsbereiten Schülern und Schülerinnen des Gymnasiums Marienberg die Möglichkeit geben, ihre Fremdsprachenkenntnisse durch Kursteilnahmen direkt in England, Frankreich bzw. Ländern, in denen Englisch oder Französisch gesprochen wird, zu verbessern und zu erweitern.
Zu diesem Zweck vergibt die Stiftung entsprechende Stipendien. 

 
Stipendiaten
2019: Fabian Schaarschmidt, Alina Schaarschmidt, Michael Schulze
2018: Annemarie Klemm, Jonas Clausnitzer und Lukas Haugk
2017: Michelle Buschbeck, Marcel Rehwagen, Swantje Ficker
2016: Clara Schuffenhauer, Felix Fritzsch
2015: Lina Schaarschmidt, Franz Schlottig, Johanna Vogel
2014: Lisa Zienert, Maxi Fiedler, Rainer Schmidt
2013: Elisabeth Haase, Claudia Wohlgemuth, David Tiede
2012: Saskia Ficker, Annabell Rösch, Johannes Landgraf
2011: Laura Morgenstern und Marc Schaarschmidt
2010: Dorothee Schmidt und Marcus Heinrich
2009: Anne Fritzsch, Anne Schneider und Stephanie Meier
2008: Luise Seifert, Juliane Tippmann und Madlen Schwarzenberger
2007: Fanny Knebel, Benjamin Pevestorf und Norman Fritzsch
2006: Nicole Dachselt und Tim Hofmann
2005: Astrid Emmerich und Reinhold Uhlmann
2004: Claudia Brand, Stefan Oehme und Stefan Macher
2003: Claudia Kermer, Ilka Riedel und Michael Käppler
2002: Stefan Zwingenberger und Katharina Görner
2001: Beatrice Lindner und Andreas Friedrich
2000: Marika Loos und Tabea Gröschel